Spiegeldämpfer * Light Seal Kit + Mirror damper * Lichtdichtungen 
 Guarnizioni alla Luce + Ammortizzatore di Specchio * Bandes / Joints d'étanchéité + Amortisseur du Miroir * Tiras de Gomma contra la Luz + Amortiguador 

Professionelles Neopren-Lichtschutz-Set
Lichtdichtung, Feuchtigkeits- und Staubschutz.
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Ich bin kein Händler und biete keine (industriell) vorgefertigte Ware an, die sofort geliefert werden kann.
Dies ist lediglich ein Angebot, 
gemäß Ihrer Bestellung/Angabe ein paßgenaues Dichtungs-/Dämpfer-Set für Ihr Kamera-Modell anzufertigen.
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Ich garantiere die Lieferung eines paßgenauen Lichtschutz-Sets für Ihr Modell.
Für einen erfolgreichen Einbau empfehle ich das Befolgen meiner Text-Anleitung und der Einbau-Skizze.
Ausführliche (8-seitige) Einbau-Anleitung und Tips zur Reinigung von Spiegel und Mattscheibe 
per email oder über meine kameradoktor Internetseite
Die Streifen werden für den sicheren Versand (im Brief) auf einer Klappkarte fixiert
und mit Positions-Angaben (Skizze) versehen.


10 Dicht-Streifen für die Kamera-Rückwände der Canonet-Modelle 
Präziser Maß-Zuschnitt speziell für jedes Modell
Ausführliche Anleitung und Tips zur Reinigung 
12 Euro
Alle Typen: Canonet G-III , Canonet 28, usw. 
Dichtungen gegen Lichteinfall, Eindringen von Feuchtigkeit und zum Staubschutz.
1 (+1x Reserve)langer Streifen für die obere horizontale GEHÄUSE-RILLE:

17 cm lang / 1,8 mm breit / 1,6 mm hoch 
(Trotz Kurven und Vertiefungen der Rille drücken sich die Rückwandkanten schön satt in das "Gummi").
Gleichmäßig feinporiges, dauerhaft hoch-elastisches Neoprengummi mit Klebeschicht.
(Industrie-High-Tech-Material. Gibt es nicht im Handel).
4 (+4x Reserve)paßgenaue Streifen für Rückwand (SCHARNIER, VERSCHLUSS-LEISTE,...) 
Entsprechend ihrer Position und für optimale Funktion sind diese Streifen 
1-3 mm hoch und entweder aus Neopren oder Spezial-Schaumstoff Japanischer Foto-Industrie.




Wichtige Info zu unterschiedlichen Schaum-"Qualitäten"


Oben: Spezial-Schaum (in meinen Sets), Tief-SCHWARZ, extrem dicht (>100 Poren pro Inch), licht-dicht, hochelastisch,
einziges von allen Kameraherstellern verwendetes Material, Herstellung nur in Japan
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Mitte: Einfach-Schaum, Dunkel-GRAU, mittlere Dichte, ungleichmäßiges Elastizitätsverhalten
("bricht" erst ab einem bestimmten Druck zusammen), für Spiegeldämpfer ungeeignet, lichtdurchlässig,
Verwendung als Mouse-Pad-Einlage.
Wird auch gern "am Stück" als Kamera-Dichtmaterial und für Spiegel-Dämpfer angeboten!
Ist dann nicht erst nach 15 Jahren schmierige Pampe, sondern schon nach 15 Monaten!

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Unten: Erbärmlich räudiges Material, kaum Schaum zu nennen, extrem geringe Dichte, grobporig, viele Löcher
(durch zu große oder "explodierte" Poren), schlechte Elastizität (wie Einfach-Schaum), extrem lichtdurchlässig,
Kein Verwendungszweck vorstellbar.



Wir lassen uns nicht mit POLYETHYLEN-Schaum (=Edel-Moosgummi) beeindrucken.
Egal, ob er aus Texas oder Oklahoma kommt 
und von Jon Goodman oder Benny Goodman vertrieben wird 
(womit ein spaßiger ebay-Anbieter protzt).
Mr. Goodman hat inzwischen aus meinen ebay-Texten gelernt, 
daß Scharnier-Dichtungen und besonders Spiegel-Dämpfer verschiedene Höhen haben können (sollten!)
und sein Rohmaterial-Angebot entsprechend geändert.
Sein deutscher Lehrling allerdings bietet weiter "Einer-Für-Alle"-Sätze an, die für kein Modell richtig passen:
Die 1cm-Scharnierdichtung ist viel zu breit, zu hart und mit 0,8mm Stärke wird da kein Scharnier richtig dicht.
Die Gehäuse-Rillen-Streifen aus Schaum mit beidseitig glatter Haut wären ein noch akzeptables Material,
wenn sie eine Klebeschicht hätten; aber hier verkaufen beide den Nachteil als Vorteil: 
Natürlich ist das Reinstopfen eines "trockenen" Schaumstreifens einfacher, 
als einen GUMMI-Streifen mit Klebe-Unterseite präzise in die Rille zu "dirigieren",
aber warum hält der größte Teil der Menschheit hartnäckig an der Methode fest,
seine Tapeten einzukleistern, aufzuweichen und mühselig an die Wand zu kleben,
wo doch Andere schon längst den viel einfacheren Weg beschreiten,
die Bahnen nur noch an einigen WIRKLICH wichtigen Stellen mit Teppichklebeband zu befestigen?
Ein ganz kleiner Zirkel von Eingeweihten ist noch einen Schritt weiter.
Für ihr "Trocken-Tapezieren" benötigen sie nur ein Hämmerchen und eine Tüte kurzer Polster- oder Papp-Nägel.
Im Vergleich mit Neoprengummi und anderen hochwertigen Vertretern der Zellkautschuk-Gruppe,

ist aber der Polyethylen-Schaum der Beiden ein deutlich minderwertigeres Material,
mit geringerer Elastizität bei Druckeinwirkung und schlechter Erholungsfähigkeit danach
(egal, mit wieviel "m" man seine Kompressionseigenschaften auch immer preisen mag).
Wahrer Grund für die Materialwahl und das Fehlen der Klebeschicht: 
Nur so kann Herr Goodman überhaupt 1,9mm schmale Streifen MASCHINELL fertigen lassen.
Meine Streifenbreiten von 1,5 bis 1,9 mm (für die verschiedenen Kameramodelle)
lassen sich bei selbstklebendem Neopren-GUMMI nur mit der Hand schneiden.
Selbst mit Klebe-Schicht wäre Polyethylen nicht einmal halb so teuer wie Neopren oder Polyurethan-Schaum.
Ohne Klebeschicht und weil es sich auch noch kinderleicht schneiden läßt,
ist es für Bastler und Kindergärten genau das richtige Material,
nur unsere hochwertigen Kameras haben Besseres verdient.



Rückwand-Abdichtung
bei Spiegelreflex-Kameras

Daß der verwendete Schaum-Stoff nicht für die Ewigkeit gemacht ist,
wißt Ihr ja jetzt selber, weil die Teer-Schmiere in Euren Kameras Bände spricht.
Obwohl er "nur" 15 - 20 Jahre treu seine Dienste getan hat,
ist er immer noch ein sündhaft teures HighTech-Material,
welches in dieser hoch-elastischen Art und den extrem dünnen Stärken
nur in Japan für die Foto-Industrie hergestellt wird.
Heute setzt man ihn klugerweise nur noch da ein (Spiegeldämpfer + Gehäuse-Scharnier),
wo er wegen seiner positiven Eigenschaften allerdings untentbehrlich ist.
Ansonsten werden die verschiedenen Materialien an den Positionen eingesetzt,
wo sie am besten die benötigte Funktion erfüllen können.
Das schließt aber die Verwendung von Moosgummi aus der Bastel-Abteilung aus,
welches von krankhaft sparsamen Zeitgenossen in Foto-Foren als Geheimtip gehandelt wird.
Die etwas Anspruchsvolleren unter ihnen verzichten dabei wenigstens auf Trend-Farben.
und wählen Schwarz oder ein schlichtes Anthrazit
Übrigens verwende ich Polyethylen-Moosgummi als Einmal-Schneideunterlage,
um meine teuren HighTech-Klingen zu schonen;
die dabei ungewollt entstehenden Präzisions-Moos-Streifen wandern in den Müll.
Wer nicht geizig ist und seine Kamera nicht für 10 Euro bei ebay ersteigert hat,
verlangt einmal nach Jahrzehnten für seine auch heute noch wertige Kamera
nach den besten Materialien für optimale Funktion.
In der Pentax LX z.B. gibt es schon seit Ende der 70er Gummi-Dichtstreifen,
und da mußte bis heute noch keiner gewechselt werden.
Also setzen wir überall in der Kamera wo es besser geeignet ist als der "Schaum",
das widerstandsfähigere und haltbarere Neopren-Gummi ein.
Echtes Neopren-Gummi in 1-3mm Stärke ist für den Amateur-Anwender kaum zu bekommen,
und das Schneiden von 1,5 mm schmalen Streifen verlangt bedeutend mehr,
als etwas Geschicklichkeit und übersteigertes Selbstbewußtsein.
Nämlich die weltschärfsten Schneide-Werkzeuge und zwar reichlich davon.
Vergesst Scheren, Foto-Schneidemaschinen, billige China-Cutter und Euer bestes Teppich-Messer!
Die langen horizontalen Gehäuse-Rillen sind die Ersten, die mit Neopren beglückt werden.
Das Einsetzen schlabberiger Schaumstoff-Nudeln wäre hier der reinste Horror:
Auch Geschicklichkeits-Genies schaffen es nicht,
die schlaffen Streifen über die volle Länge so in die Rillen zu dirigieren,
daß die Klebeseite immer unten ist;
und bei den Korrekturversuchen darf nicht viel gezogen werden, sonst reißt was.
Diejenigen, die im Netz hier und da Schaumstreifen ohne Klebeschicht anbieten,
können wir schon gar nicht zu den Präzisions-Fanatikern zählen.
Man kann sich die Schlamperei gut vorstellen,wenn sie Kleber in die Rillen schmieren
und die saugfähigen Schaumstoffnudeln da reinpappen
oder sogar das Reinstopfen ohne Kleber als beste aller Lösungen anpreisen!
Meine dichten Neopren-Streifen bieten einen ziemlich festen ungefähr quadratischen Querschnitt,
und mit etwas Geschick und einem feinen Uhrmacher-Klingenschraubendreher
lassen sie sich recht einfach in die Rillen dirigieren,
indem man seitlich abwechselnd links und rechts zwischen Wand und Streifen korrigierend "einsticht"
bzw. dann mit der flachen Klinge runterdrückt, wenn der Streifen unverkantet sitzt.
Ein billiger 1,2mm breiter Uhrmacher-Schraubendreher, vorne wie ein Schneeschieber gebogen,
ist auch für Euch das ideale Werkzeug! Korrekturen durch Rausziehen des Streifens sind kein Problem.
Es gibt einen guten Grund, die Streifen 1,5-1,9mm breit zu schneiden,
obwohl die Kamera- Rillen nur 1,35-1,85mm breit sind.
(Ich fertige die Streifen ganz gezielt auf die Rillenbreite jeder Kamera-Marke abgestimmt)
Nein, ich bin kein Sadist. Und auch kein Masochist, wenn ich selber etwas zu breite Streifen verarbeite:
Nicht immer greifen die Rückwandkanten in die Mitte der Rille, da würde ein relativ steifer Streifen,
der nur gerade mal die Rille locker ausfüllt, einer seitlich auftreffenden Rückwandkante einfach
ausweichen, und die Kante könnte sich zwischen Streifen und Rillenwand schieben.
Da wäre zwar die Kamera noch lichtdicht, aber mein Beschreibungsspruch (weiter unten),
"Rückwand-Kante hat sich schön mittig in das Material eingedrückt",wäre im Eimer.
Ein Streifen, der an der unteren Fläche klebt und beidseitig unter Druck steht ist die beste Voraussetzung,
einer links oder rechts auftreffenden Kante nicht ausweichen zu können.
Wenn vielleicht auch nicht alle Kunden so pingelig sind, wie ich, so nehme ich auch nicht an,
daß so ein Weg-Drücken und Daneben-Rutschen jedem egal wäre,
und die un-präzise Rückwand-Führung gibt es bei sehr vielen Kameras.
Pinzetten und andere Greifwerkzeuge sind für das Einsetzen völlig ungeeignet, auch das
Anfeuchten der Streifen mit Prilwasser sollte man den Handwerkern beim Fenster-Einsetzen überlassen.
Meine Methode des seitlichen Führens mit einem gebogenen scharfen Mini-Klingenschrauber
mit Doppelfunktion ist für (fast) jeden machbar und bringt eine durchgehend untenliegende Klebefläche.
Zu welchem professionellen Ergebnis das führen kann, zeigt das Bild.
Die dünne Rückwand-Kante hat sich schön mittig in das Material eingedrückt
(ist aber mehr das Verdienst der präzisen Kamerafertigung),
dieses folgt anschmiegsam jedem Berg und Tal im Rillenboden,
und die Kamera ist jetzt hinten nicht nur lichtdicht, sondern auch staub- und wasserdicht.
Letzteres darf man von unserem Taucheranzugmaterial ja auch erwarten,
aber mit der Kamera testen wir das natürlich nicht.
Auch wenn dickere Rückwände kurz nach dem Einsetzen der Streifen etwas schwer zu schließen sind,
braucht das keinen zu beunruhigen.
Nach einer Stunde hat sich auch eine dicke Minolta-Rückwand ihren Platz verschafft
und läßt sich dann mit normalem Druck verschließen
(Nur wer seine Kamera abends immer zum Auslüften offen stehen läßt,
hat morgens wieder mehr Widerstand beim Zudrücken, denn das Neopren strebt immer nach oben,
was ja eigentlich für alles und jeden eine gute Eigenschaft ist).
 

Jetzt wollten wir den Schaumstoff möglichst überall ersetzen,
und doch gibt es eine wichtige Aufgabe, die nur er erfüllen kann:
DerSpiegel-Dämpferzu sein.
Bei manchen Kameras, die ich sehe,
haben Schlaumeier festeres "Gummi"-Material benutzt,
und das führt nicht nur zu schlechterer Spiegelschlag-Dämpfung.
 Bei der Canon A-1/AE-1 z.B. gerät der ganze Auslösevorgang ins Stocken,
weil der Spiegel nicht samtweich abgefangen wird, sondern vom Gummi-Streifen zu schnell zurückprallt
(der Streifen dient nämlich nicht in erster Linie als Schutz gegen vagabundierendes Licht vom Okular her,
was aber viele glauben und ihn deshalb fälschlich Spiegelanschlagdichtung nennen; da ist ja sogar
die niedliche 1:1-Übersetzung aus dem Englischen, mirror cushion = Spiegelkissen noch treffender).
Lustig finde ich (inzwischen nicht mehr!!!) die Anbieter, die für (fast) alle Marken und Typen
immer den gleichen Schaumstreifen anbieten. Oder verschiedene, aber falsche!
Die kennen nur (oder etwa doch nicht?) die Kamera X und wissen nicht (oder doch?),
daß es bei einer ganzen Reihe von Kameras (aus verschiedenen Gründen) nicht egal ist,
wie hoch das Material ist und welche Aussparungen der Streifen hat.
3mm z.B. ist bei verschiedenen Kameras zu hoch:
Da ruft der "hängende" Spiegel nicht nur Abschattungen hervor,
es werden auch mechanische Abläufe gestört,
weil der Spiegel ja nicht seine vorgesehene Endposition erreicht, in der er festgehalten werden kann.
Sinnlos, aber nicht selten anzutreffen, sind zu flache Dämpfer,
da hängt der Spiegel im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft.
Foto-Freunde, schaut endlich selbst in Eure Kameras und meßt die Dämpfer genau ab!
Alle Hersteller haben sich was dabei gedacht,
als sie bestimmte Formen und Maße für die Dämpfer gewählt haben.
Man kann z.B. keinen "Dämpfer für Pentax", "Dämpfer für Minolta" etc. kaufen,
denn der Pentax MX-Dämpfer ist ein völlig anderes Ding als der für die ME-Super.
Ebenso der Minolta X-700-Dämpfer und der für die alten SRTs
(Von Exoten wie dem 3-teiligen Fuji AX-Dämpfer mal ganz zu schweigen!).
Natürlich genügt es auch nicht, den selbstklebenden Streifen einfach aufzupappen,
nachdem man vorher lustlos einmal grob die Schmiere abgestreift hat.
Solche Ergebnisse sehe ich öfter, dann ist der Streifen verkippt und an einigen Punkten lose,
und irgendwann beginnt er seine ruhelose Wanderung durch den Spiegelkasten.
Das Dämpfer-Erneuern sollte mit genügend Geduld und Konzentration erfolgen
auch ein bißchen Angst, die Scheibe zu versauen, schadet nicht.
Nachdem zuerst der "Teer" und dann eventuelle Kleber-Reste mit Alkohol entfernt wurden,
hat man jetzt einen matten, völlig glatten Untergrund,
(schwarz, wenn nicht stümperhaft alles zerkratzt
und die Metall-Teilchen auf Scheibe und Spiegel verteilt wurden),
auf den man jetzt in einem Zug den Streifen paßgenau aufsetzt.
Wer das nicht vorher trocken übt, ist selber Schuld
und braucht, je nach Präzisions- Anspruch, einen oder mehrere weitere Streifen.
Die "Reinlichen", die einen glatten Untergrund zustande gebracht haben,
dürfen sich zu Recht darauf verlassen, daß die Selbstklebeschicht einen bombenfesten Sitzt bietet.

Wer bis hierhin gelesen hat, gehört wohl nicht zu den Legasthenikern und weiß,
sich seine Info selbst zu verschaffen.
Aber auch die Eiligen und Lesemuffel sind mir jederzeit mit ihren Fragen willkommen.
Infos zu Reparatur-Fragen über kameradoktor@aol.com



The picture at the bottom shows a typical kit of light seals
with each type of neoprene or foam strips that can be found in a SLR camera.


You will get a professional light seal kit (including reserve strips for each position)
precisely fitting to your type of SLR camera.